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Die kleine Siedlung an der Furt der Aa im Münsterland...

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Straßennamen in Münster

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Aktuell ist die Umbenennung des Hindenburgplatzes in aller Munde, aber auch einige andere Straßen sind auf Grund ihrer national­sozia­lis­tisch belasteten Namensgeber in der Diskussion. Auf der Webseite der Stadt Münster sind dazu weitere Informationen zu finden, aber längst nicht alle Problemfälle sind hier aufgeführt. In einem Viertel, in dem man auf einige Generäle und Soldaten beider Welt­kriege stößt, findet man zum Beispiel die Eugen-Müller Straße. Ob diese nun nach dem Chemiker und NSDAP-Mitglied Eugen Müller oder dem gleichnamigen General in Hitlers Wehrmacht benannt wurde, ist nicht klar, letzteres aber wahrscheinlich. Dieser General war unter anderem für den „Kriegsgerichtsbarkeitserlass” mitverantwortlich, der die Erschießung von Zivilpersonen ohne Verfahren, Stand- oder Kriegsgericht, erlaubte. Diese Straße gehört also mit Sicherheit auf die Liste geplanter Umbenennungen.

Wikipedia-Links
Eugen Müller (Chemiker)
Eugen Müller (General)
Kriegsgerichtsbarkeitserlass
Kommissarbefehl

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Unfreiwillige Komik

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Neulich

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Astronomische Teleskope = astronomische Preise?

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Wer mit einem halbwegs brauchbaren Teleskop in die Amateur­astronomie einsteigen möchte, wird mit einer anscheinend un­über­sicht­lichen Vielfalt an Modellen konfrontiert und damit sind in diesem Artikel nicht die billigen Kaufhausfernrohre gemeint. Letzendlich entscheidend ist in den meisten Fällen der Geldbeutel und die Wahl fällt auf ein preiswertes Modell aus chinesischer Produktion. Zweifellos finden sich unter diesen sehr gute Produkte, oft aber handelt es sich um mäßige Nachbauten japanischer Marken, die bereits nach wenigen Jahren Gebrauch Verschleißmängel aufweisen. Als Beispiel sei ein weit verbreitetes achromatisches Linsenteleskop mit 4 Zoll Öffnung (102mm) und 1000mm Brennweite herausgestellt, dass sowohl in einer preiswerten Variante (349 Euro) als auch von einem japanischen Hersteller (1686 Euro) auf dem Markt erhältlich ist (Preise von 2010 des selben Händlers).

Äußerlich ist bis auf die unterschiedliche Lackierung kaum ein Unterschied auszumachen und auch die Ausstattung ist sehr ähnlich:
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In der Praxis verhält es sich allerdings so, dass die Montierung der billigen Version oft schon nach wenigen Jahren auf den Recyclinghof wandert (so ist es einem Vereinsmitglied der Sternfreunde Münster widerfahren), während von der preiswerten Variante auch die Erben noch etwas haben. Mit Blick auf die bessere Verarbeitung ist der höhere Preis gerechtfertigt! Oft ist in Astronomieforen zu lesen, dass die Artikel japanischer Hersteller nicht nur teurer sind, sondern auch einer unverhältnismäßigen Preissteigerung unterliegen. Das oben erwähnte Modell wurde bereits vor gut 20 Jahren angeboten, mit dem Unterschied, dass inzwischen wesentliche Verbesserungen (z. B. ein 2-Zoll Okularauszug) vorgenommen wurden.
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Die Preissteigerung inherhalb von 18 Jahren liegt bei 280 Euro oder 20 Prozent, also 1,1 Prozent pro Jahr. Berücksichtigt man die bessere Ausstattung (2 Zoll Auszug, Peilsucher, 2 Okulare) des aktuellen Modells und die Inflationrate, so kann von einer unverhältnismäßigen Preissteigerung nicht mehr die Rede sein.

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